Bei dem Planspiel handelt es sich um eine Simulation einer Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags. Eine solche Überprüfungskonferenz findet im Mai 2010 in New York statt. Nun sollen Schülerinnen und Schüler den Diplomaten in New York vormachen, wie eine solche Konferenz aussehen könnte.
Dazu müssen sich die teilnehmenden Teams von 1-3 Leuten auf ihr Land gut vorbereiten. Im Vorfeld der Sitzung gibt es zwei Vorbereitungswochenenden in Essen, auf denen das Verfassen einer Resolution, die Geschäftsordnung, das Lobbying und das Debattieren geübt werden können. Außerdem stellen wir Informationsmaterial und Hilfestellungen zur Verfügung und helfen dabei, einen Botschaftsbesuch zu realisieren. In den Wochen vor der Sitzung werden dann per E-Mail einzelne Resolutionsentwürfe zirkuliert, die die Teams selber erstellt haben. Diese Entwürfe können dann bereits online diskutiert werden und sollen als Grundlage für die Debatten am 20. März dienen.
Am Tag der Simulation wird zunächst eine Resolution als Grundlage für die Debatte gewählt. Die Staaten, die diese Resolution verfasst haben, stellen sie den anderen TeilnehmerInnen noch einmal vor und es gibt eine kurze allgemeine Debatte. Anschließend wird die Resolution Schritt für Schritt durchgegangen – jeder Absatz wird geprüft, über den Inhalt diskutiert und abgestimmt. Einzelne Absätze werden gestrichen, anderen hinzugefügt und wieder andere geändert. Am Schluss steht dann eine Resolution, die hoffentlich eine Mehrheit der Delegierten hinter sich vereinigen kann. Im Abschlussplenum sind noch Für- und Wider-Stimmen erlaubt, außerdem darf jedes Land noch einmal ein Abschlussstatement bringen. Dann kommt es zur Abstimmung, die den spannenden Höhepunkt des Tages darstellt. Während der Sitzung werden Reporter über die Arbeit der Delegierten berichten und ihre Artikel in Form einer Stzungszeitung veröffentlichen. Die fertige Resolution wird dann gemeinsam mit dieser Sitzungszeitung an die IAEA, die deutsche Delegation bei der Überprüfungskonferenz in Ney York, den Schirmherrn Wolfgang Thierse und andere Stellen geschickt.












