Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei!

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

ReferentInnen

E-Mail Drucken PDF

Als ReferentInnen haben bisher zugesagt:

Tadatoshi Akiba (Bürgermeister der Stadt Hiroshima), per Videobotschaft

akiba

Akiba studierte an der Universität Tokyo Mathematik, erhielt 1966 seinen Bachelor of Science, sowie 1968 seinen Master of Science. Im Anschluss setzte er sein Studium an der Massachusetts Institute of Technology fort, wo er 1970 promovierte und seinen Ph. D. erhielt. Danach übte Akiba seine Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten, unter anderem an der Stony Brook University in New York, an der Tufts University in Medford, Massachusetts und an der Shūdō-Universität Hiroshima aus.
1990 wurde Akiba erstmals in das japanische Unterhaus gewählt, dessen Mitglied er bis 1999 blieb. 1999 wurde er zum Bürgermeister von Hiroshima gewählt. Als Bürgermeister unterstützt er die Mayors for Peace. Februar 2003 sowie April 2007 erfolgte seine Wiederwahl zum Bürgermeister.


Tobias Bollinger (Sozialer Friedensdienst Göppingen)

bollingerTobias Bollinger, Betriebswirt (Bachelor of Arts) arbeitet als Geschäftsführer des Sozialen Friedensdienstes Göppingen. Er ist für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Gemeinderat in Ebersbach und Kreisrat im Landkreis Göppingen. Durch seine Initiative wurden Ort und Kreis Mitglied von Mayors for Peace. 2005 nahm er als NGO-Vertreter an der Überprüfungskonferenz des nuklearen Nichtverbreitungsvertrages in New York teil. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des dort entstandenen Jugendnetzwerks BANg (Ban All Nukes–generation).


Renke Brahms (Friedensbeauftragter des Rates der EKD)

brahmsJahrgang 1956, geboren in Bremen. Nach seinem Abitur studierte Brahms Theologie in Münster, Tübingen und Göttingen. Er wurde am 28. April 1985 ordiniert und war 16 Jahre Pastor in Bremen. Er ist Vorsitzender der Bremischen Bibelgesellschaft und wurde im Jahr 2007 vom Kirchentag zum Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche gewählt. Seit dem 1. Oktober 2008 bekleidet Brahms das neu geschaffene Amt des Friedensbeauftragten der EKD. Gleichzeitig übernahm er den Vorsitz im Beirat für die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr und ist nun für Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende zuständig.


Reiner Braun (Geschäftsführer Deutsche Sektion der International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms, IALANA)

braun

Reiner Braun, geboren 1952, studierte Literaturwissenschaften und Geschichte sowie Journalismus. Seit 1982 vielfältiges Engagement in der deutschen und internationalen Friedens- und anderen sozialen Bewegungen, vor allem in kritischen WissenschaftlerInneninitiativen. Von 2003 bis 2005 Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte im Projekt Einsteinjahr 2005. Seit 2006 Geschäftsführer der IALANA (Juristen gegen die Atomwaffen – für zivile Konfliktlösungen) und der VDW (Vereinigung Deutscher Wissenschaftler) sowie einer der Sprecher der "Kooperation für den Frieden". Er ist Programmdirektor von INES "International Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility" und gehört dem Steering Committee des "International Peace Bureau" (IPB) an.


Prof. Dr. Claudia von Braunmühl (Unabhängige entwicklungspolitische Gutachterin und Beraterin)

braunmuehlClaudia von Braunmühl, geb. 1944, studierte Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin, 1968 – 1979 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Gesellschaftswissenschaft der J.W.G. Universität Frankfurt, 1976/77 Gastprofessorin am Department of Politics der University of Edinburgh, 1980 – 1984 Beauftrage des Deutschen Entwicklungsdienstes in Jamaika, seit 1996 Honorarprofessorin für Internationale Politik am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der FU Berlin, 2002 bis 2005 Lehrstuhlvertretung "Entwicklungssoziologie/Entwicklungspolitik" (C4) an der Universität Bielefeld; seit 1984 unabhängige entwicklungspolitische Gutachterin und Beraterin. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac und der Grünen Akademie der Heinrich Böll Stiftung.


Peter Bürger (Theologe und Publizist)

buerger

Peter Bürger (Jg. 1961) ist Diplom-Theologe, examinierter Krankenpfleger und arbeitet seit 2003 als freier Publizist in Düsseldorf. Seit 1980 Mitglied der Internationalen Katholischen Friedensbewegung Pax Christi (ebenso Mitglied bei DFG-VK und Versöhnungsbund); langjährige Tätigkeit in psychosozialen Berufsfeldern; 1998 Mitinitiator eines Ökumenischen Bündnisses für die Rechte von Menschen auf der Straße. – Zum Forschungsschwerpunkt Friedenskultur erschienen seine Bücher: "Napalm am Morgen" über das Vietnamkino (2004), "Kino der Angst – Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood" (2005/2. erw. Aufl. 2007), "Hiroshima, der Krieg und das Christentum" (2005) und "Bildermaschine für den Krieg" (2007). Die Studien zum Thema "Krieg und Massenkultur“ wurden 2006 mit dem Bertha-von-Suttner-Preis in der Kategorie "Film & Medien“ ausgezeichnet. Sein aktueller Titel "Die fromme Revolte – Katholiken brechen auf“ ist der ökumenischen Bewegung für Frieden, Gerechtigkeit und das Überleben auf dem Planeten verpflichtet.


Prof. Dr. Andreas Buro (Träger des Aachener Friedenspreises)

buro

Andreas Buro ist ein deutscher Politikwissenschaftler und einer der führenden Persönlichkeiten der westeuropäischen Friedensbewegung seit den 1950er Jahren.Er lehrte ab 1970 als Professor der Politologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Einer seiner Schwerpunkte liegt seit den 1990er Jahren in der Friedens- und Konfliktforschung, hierbei insbesondere der Erarbeitung von zivilen, also nicht-militärischen Lösungsstrategien bei internationalen Konflikten (Zivile Konfliktbearbeitung). Vor allem für seine Arbeit auf diesem Gebiet wurde ihm 2008 wenige Wochen nach der Vollendung seines 80. Lebensjahrs der Aachener Friedenspreis verliehen.
Des Weiteren gehört Buro seit seiner Emeritierung bis in die Gegenwart zum wissenschaftlichen Beirat der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), einer Organisation, die 1985 den Friedensnobelpreis erhalten hat.

Dr. Angelika Claußen (Vorsitzende der IPPNW Deutschland)

claussen

Dr. med. Angelika Claußen ist niedergelassene Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit 1986 ist sie Mitglied in der Ärztevereinigung und seit 2005 Vorsitzende der deutschen IPPNW-Sektion.
Schwerpunkte ihres politischen Engagements sind Irak, Uranwaffen, Atomausstieg und Menschenrechte/Flüchtlinge. Sie unterhält Kontakte zur türkischen Menschenrechtsstiftung, zur dortigen Ärztekammer und ist als Prozessbeobachterin in der Türkei tätig. Eng mit ihrer Arbeit verbunden ist ihr spezielles Interesse an durch Folter und Flucht traumatisierten Menschen.


Dr. Bijan Djir-Sarai, MdB (FDP)

djirAbitur (Gymnasium, Grevenbroich); Diplom-Kaufmann; Dr.rer.pol (Universität Köln); Sprachen: Englisch, Persisch, Spanisch; Stellvertretender Landrat im Rhein-Kreis Neuss; Aufsichtsratsmitglied der Kreiswerke Grevenbroich GmbH; Mitglied des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Neuss; Kreisvorsitzender der FDP im Rhein-Kreis Neuss; Kreistags-Fraktionsvorsitzender der FDP im Rhein-Kreis Neuss; Stv. Bezirksvorsitzender FDP-Düsseldorf; Mitglied des FDP-Landesvorstandes-NRW. Seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages.


Uwe Fröhlich (Hiroshima-Platz Potsdam e.V.)

froehlich1964 geboren in Potsdam, nach der Oberschule, Berufsausbildung zum Koch, dann Arbeit in verschiedenen kirchlichen und sozialen Einrichtungen bis 1991. 1991/1992 Umschulung der Sozialarbeit, 1992 bis 1995 Sachbearbeiter im Brandenburger Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Brandenburg, 1995 bis 2000 Studium der Kulturarbeit an der FH Potsdam, Dipl. Kulturarbeiter (FH). Ehrenamtlich und nebenberuflich Koordination und Moderation von Filmreihen, Veranstaltungen, Kulturprojekten und Kampagnen, - Retrospektive Derek Jarman 1993 - britischer Künstler, 1994 bis 1995 Kunstprojekt beim Brandenburgischen Kunstverein in Zusammenarbeit mit der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) Berlin - Kreuzberg, Internationale Kunst - Ausstellung "AIDS - Welten - Lebenswelten", 1996 bis 2004 - Retrospektive Pier Paolo Pasolini, Werkschau Marianne Sägebrecht, Veranstaltungs- und Filmreihe zum 60. Jahrestag der Pogromnacht - Werkschau Pedro Almodóvar, Werkschau Michael Winterbottom - 2001, Mitarbeiter im Basis Filmverleih Berlin GmbH, 2003 bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) Potsdam, Bereich: Museumspädagogik, bis heute freie Mitarbeit am HBPG, seit 2004 sachkundiger Einwohner im Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung von Potsdam. 11/2007 bis 11/2009 Mitglied des Landesvorstands Brandenburg von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN, seit 10/2008 Mitglied des Migrantenbeirates der Stadt Potsdam, seit 2007 Vorsitzender des Hiroshima - Platz - Potsdam e.V.


Barbara Gladysch (Mütter für den Frieden)

gladyschBarbara Gladysch, geb. 1940, Sonderschullehrerin für erziehungsschwierige und lernbehinderte Kinder, hat Ende 1981 die Frauenfriedensinitiative "Mütter für den Frieden" in Düsseldorf gegründet. Als Teil der bundesweiten Friedensbewegung war sie mit dieser Initiative an phantasievollen, gewaltfreien Aktionen wie Sitzblockaden, Schweige-, Mahn- und Fastenaktionen beteiligt. Beratung für Kriegsdienstverweigerer; Zusammenarbeit mit Frauen-, Ökologie,- Anti-Atom-, Menschenrechts- und Eine- Welt-Gruppen; Straßentheater, Kundgebungen, Informations- und Kulturveranstaltungen waren andere Aufgabenfelder. Aktuelle Projekte, entwickelt aus der gemeinsamen Arbeit der "Mütter für den Frieden", sind: "Kinder von Tschernobyl e.V., Düsseldorf", Flüchtlingsbetreuung und –beratung (save me Kampagne) sowie "Kleiner Stern": Rehabilitation traumatisierter Kinder in Grosny (Tschetschenien).


Prof. Dr. Ulrich Gottstein (Vertreter der IPPNW)

gottsteinUlrich Gottstein studierte Medizin in Berlin, Göttingen und Heidelberg. Von 1971-1991 war er Chefarzt der Medizinischen Klinik des Bürgerhospitals Frankfurt am Main und Professor für Innere Medizin an der Universität Frankfurt. Gottstein war Gründungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Angiologie, sowie Gründungsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Hirnkreislaufforschung. Ulrich Gottstein ist Initiator und Mitbegründer der Deutschen Sektion der IPPNW und Ehrenmitglied des Vorstandes. Er war von Anfang an Mitglied des internationalen IPPNW-Direktoriums bis 1996 und von 1987 bis 1993 IPPNW-Vizepräsident Europa. Seit Dezember 1990 ist er Leiter der "IPPNW-Kinderhilfe Irak" und begleitete bis 2003 neun Mal große Hilfskonvois zu den Krankenhäusern Iraks. Seither kümmert er sich um die Unterbringung von irakischen Kindern zu dringenden Operationen in deutsche Kliniken (bisher 75 Kinder). 2008 erhielt er das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.

Regina Hagen (Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei")

hagen

Regina Hagen war von 2001 bis 2009 Koordinatorin des International Network of Engineers and Scientists Against Proliferation (INESAP) und Mit-Herausgeberin des INESAP Information Bulletin. Momentan ist sie aktiv in der Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" des deutschen Trägerkreises "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen!". Außerdem bereitet sie für INESAP und die Technische Universität Darmstadt ein studentisches Seminar mit Exkursion zur Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages im Mai in New York vor, wo die Studierenden Verhandlungen zu einer Nuklearwaffenkonvention simulieren werden. Seit vielen Jahren ist sie aktiv im Darmstädter Friedensforum und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift "Wissenschaft & Frieden".


Xanthe Hall (Abrüstungsreferentin und internationale Campaignerin der IPPNW Deutschland)

hall

Xanthe Hall ist Abrüstungsreferentin und internationale Campaignerin der Internationalen Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW). Geboren 1959 in Schottland, arbeitete sie für die britische Campaign for Nuclear Disarmament, bevor sie 1985 nach Berlin auswanderte. Sie ist Sprecherin des deutschen Trägerkreises "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen", den sie 1994 mitgegründet hat. Sie führt zur Zeit die Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" durch. 1995 hat sie das weltweite Netzwerk "Abolition 2000" für die Abschaffung aller Atomwaffen mitbegründet und ist bis heute Mitglied des Global Council des Netzwerks. Zudem ist Xanthe Hall Vorstandsmitglied der internationalen Koalition "Middle Powers Initiative", die ein Diskussionsforum für DiplomatInnen und PolitikerInnen aus mittelgroßen Staaten anbietet, um über Abrüstungsinitiativen zu reden (Article VI Forum).


Willi Hoffmeister (Ostermarsch Rhein/Ruhr, Träger des Düsseldorfer Friedenspreises 2008)

hoffmeister

Willi Hoffmeister ist 76 Jahre, Rentner.
Sprecher Ostermarsch Rhein Ruhr Komitee/Dortmunder Friedensforum.
35 Jahre Stahlarbeiter, 12 Jahre Betriebsrat
Mitglied der DFG-VK, VVN-BdA, Delegierter IG Metall, DKP



Roderich Kiesewetter, MdB (CDU)

kiesewetterGeboren am 11.9.1963 in Pfullendorf (Kreis Sigmaringen) ist Roderich Kiesewetter in Ellwangen (Ostalbkreis) aufgewachsen. Er ist evangelisch, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Abitur am Hariolf-Gymnasium in Ellwangen im Jahr 1982 folgt das Studium der Wirtschaftswissenschaften in München und Austin/Texas sowie die Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr von 1995 bis 1997. Berufliche Stationen im Wechsel zwischen Leitungs- und Stabsaufgaben waren u.a. EU-Rat in Brüssel, NATO HQ in Brüssel und Mons, Bundesministerium der Verteidigung, Bataillonskommandeur, mehrere Auslandseinsätze. Von 2006 an ist er Büroleiter beim Chef des Stabes im NATO-Hauptquartier in Mons. Es folgt im Jahr 2009 der Wechsel nach Ulm. Am 27. September 2009 wird er von den Wählerinnen und Wähler im Wahlkreis Aalen-Heidenheim (Baden-Württemberg) in den 17. Deutschen Bundestag gewählt. Roderich Kiesewetter ist seit 1981 CDU-Mitglied. Seit 2009 ist er Mitglied im Bezirksvorstand der CDU Nordwürttemberg und im Regionalverband Ostwürttemberg. Weitere Funktionen waren: 1980 bis 1982 Ortsvorsitzender JU Ellwangen und stv. Kreisvorsitzender JU Ostalb, 1981/1982 stv. Landesvorsitzender der Schüler Union Baden-Württemberg. Mitgliedschaften: Deutsch Britische Gesellschaft, VdRBw, DBwV, Bundeswehrsozialwerk, Clausewitz-Gesellschaft, Förderkreis Heer, LIONS, Young Königswinter ALUMNI, US-EU Young Leaders (Loccum und San Francisco), Tumorhilfe Ulm, DKMS, DLRG, DRK, Unitas München (UV), Schwäbischer Albverein, Deutsche Parlamentarische Gesellschaft, Naturfreunde. Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Italienisch.


Wolfgang Klar (ehemaliger Betriebsratsvorsitzender)

klarWolfgang Klar ist ausgebildeter Schlosser. Nach der Ausbildung war er als Feinwerkbohrer, Werkzeugmacher und Qualitätskontrolleur in der Textil- und der Metallindustrie tätig. Er war über viele Jahre Betriebsrat und Betriebsratsvorsitzender und als ehrenamtlicher Referent der IG Metall tätig. Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre arbeitete er mit an Initiativen und ersten Schritten auf dem Weg zur Rüstungskonversion. 1992 brachte er das Projekt: "Konversion durch Qualifizierung" mit Unterstützung der Technologieberatungsstelle beim DGB, der IGM, regionaler Bildungsträger und vieler anderer Institutionen und Organisationen mit auf den Weg. Begleitend dazu war er im Arbeitskreis Rüstungskonversion tätig. In leitender Funktion war Wolfgang Klar für Personal und Organisation zuständig und hat von 2002 bis 2008 hauptsächlich als Mitgesellschafter und Geschäftsführer der Fa. Epro fungiert.


Dr. Elke Koller (Initiativkreis gegen Atomwaffen, Büchel)

kollerAlter 67 Jahre, Beruf Apothekerin; von 1992 bis 2002 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, u.a. Fraktionsvorsitzende der grünen Kreistagsfraktion im Kreis Cochem-Zell; seit 1996 zahlreiche friedenspolitische Aktivitäten, insbesondere die Organisation der z.T. mehrmals jährlich stattfindenden Demonstrationen am Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel; seit 2008 auch stellvertretende Sprecherin des Arbeitskreises Friedensgruppen Rheinland-Pfalz.


Antonia Kühn (Vorsitzende der DGB-Jugend NRW)

kuehnJahrgang 1975, verheiratet, ein Sohn. Sie studierte Politikwissenschaft, Kunstgeschichte, Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Bonn. Von 2001 bis 2006 war sie Jugendbildungsreferentin der DGB Region Düsseldorf / Mittlerer Niederrhein. Seit 2006 ist sie Bezirksjugendsekretärin und Vorsitzende DGB-Jugend-NRW.


Hans Lammerant (Vredesactie, Gent, Belgien)

lammerantHans Lammerant arbeitet bei der Organisation Vredesactie (Friedensaktion) in Belgien, der dortigen Sektion der War Resisters International (WRI). Seit 1997 ist er in der Bombspotting-Kampage aktiv, einer Kamapagne des Zivilen Ungehorsams gegen Atomwaffen. Er war auch in die Trainspotting-Kampagne eingebunden, die 2003 direkte Aktionen gegen Militärtransporte für den Irak-Krieg durchführte. Ebenso gehört die Kampagnenarbeit gegen die NATO zu seiner Tätigkeit. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Entwicklung von Kooperationen zwischen europäischen Aktionsgruppen gegen militärische Einrichtungen.


Paul Lansu (pax christi International, Brüssel)

lansuPaul Jozef Marie Lansu, (geb. 1951) ist römisch-katholischer Priester der Diözese Antwerpen, Belgien. Er hat den Magister Artium in Friedensforschung an der University of Bradford, UK erworben. Er war von 1982 bis 1989 politischer Geschäftsführer für Pax Christi Flandern und ist seit 1990 Mitarbeiter beim Internationalen Sekretariat von Pax Christi in Brüssel und bekleidet dort die Position eines leitenden politischen Beraters für den Einsatz für Sicherheit und Menschenrechte. Zusätzlich koordiniert er die Weiterentwicklung des Netzwerks in Lateinamerika, Asien, dem Pazifikraum sowie dem Nahen und Mittleren Osten. Verantwortlich ist er für Programme, die sich mit Sicherheit und Abrüstung, Menschenrechten, peace building, Friedensspiritualität, Theologie und interreligiösem Dialog befassen. Paul Lansu war Organisator und Teilnehmer an einer Vielzahl von (Informations)Reisen, diese führten u.a. in den Nahen Osten, das frühere Jugoslawien, auf die Philippinen, nach Indonesien, Sri Lanka, Indien, Australien, Neuseeland, Brasilien, Kolumbien, Zentralamerika, Haiti und Nordirland. Er koordiniert die verschiedenen Vertretungen von Pax Christi International (PCI) insbesondere bei den Vereinten Nationen. 2006 wurde Paul Lansu in das Leitungskomitee des Internationalen Friedensbüros (IPB) gewählt. Und seit 2007 ist er Mitglied der Core Group des Weltkirchenrats für das palästinensisch-israelische ökumenische Forum (PIEF).


Agnes Malczak, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)

malczakAm 08.02.1985 geboren, ledig, römisch-katholisch. Juni 2004 Abitur am Mallinckrodt Gymnasium, Dortmund; seit Oktober 2004 Magisterstudium der Politikwissenschaft, des Öffentlichen Rechts und der Philosophie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen; seit April 2006 Stipendiatin der Heinrich Böll Stiftung. Oktober 2005 bis September 2007 Mitglied des Allgemeinen Studierendenausschusses an der Universität Tübingen, Oktober 2005 bis September 2006 Stellvertretende Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses an der Universität Tübingen, Oktober 2006 - September 2007 Mitglied des Senates der Universität Tübingen, November 2005 - Mai 2008 Kreisvorstand von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Tübingen, seit Juni 2007 Landesvorsitzende der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg. Seit 27. September 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages.


Prof. em. Dr. Mohssen Massarat (Universität Osnabrück)

massarat

Dr. Mohssen Massarrat ist emeritierter Professor für Politik und Wirtschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück mit den Forschungsschwerpunkten Mittlerer und Naher Osten, Energie, Friedens- und Konfliktforschung, Nord-Süd-Konflikt. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac und veröffentlicht regelmäßig im Mitgliedermagazin der IPPNW. Massarat ist einer der Initiatoren der Idee für eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten.


Otfried Nassauer (Leiter des Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit, BITS)

nassauer

Otfried Nassauer ist freier Journalist und Friedensforscher. Er leitet seit 1991 das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS). Er befasst sich insbesondere mit sicherheitspolitischen Entwicklungen, der Rüstungskontrolle, unter anderem von Atomwaffen und Landminen und deutschen Rüstungsexporten. Er studierte in Hamburg Theologie. Anfang der 1980er Jahre arbeitete Nassauer als Parteiloser in der Fachgruppe "Frieden und Internationales" der Grünen und später in der Bundesarbeitsgemeinschaft "Frieden" der Grünen mit.


Prof. Dr. Götz Neuneck (Stellv. Wiss. Direktor und Leiter des Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, IFAR)

neuneck

Götz Neuneck, Diplom in Physik an der Universität Düsseldorf mit einer experimentellen Arbeit in Laserphysik 1976-1983. Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der "Arbeitsgruppe Afheldt" der Max-Planck-Gesellschaft nahe Starnberg bei München. US-Aufenthalt an der School of Public Affairs (Prof. Catherin Kelleher) University of Maryland, College Park.
Wissenschaftlicher Referent am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Schwerpunkte: Neue Rüstungstechnologien, Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen, Rüstungskontrolle und Abrüstung. Promotion am Fachbereich Mathematik mit dem Thema: "Die Mathematische Modellierung von konventioneller Stabilität und Abrüstung". Leitung von Forschungsprojekten: Präventive Rüstungskontrolle, Raketenproliferation, Neue konventionelle Rüstungstechnologien, die Weiterverbreitung von Nuklearwaffen und Raketen im südlichen Asien, Terrorismus, Raketenabwehr. Zahlreiche Veröffentlichungen zu diesen Themen.
Mitgliedschaften und Mitarbeit: Mitglied des "Center for Science and International Security" (CENSIS) in der Universität Hamburg, der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), der Federation of American Scientists, Mitglied des Vorstandsrates der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und stellvertretender. Sprecher des neugegründeten Arbeitskreises "Physik und Abrüstung" (DPG), Vorsitzender des Forschungsverbundes Naturwissenschaft, Abrüstung und Internationale Sicherheit (FONAS), Beirat der IPPNW


Dr. Sebastian Pflugbeil (Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz)

pflugbeilDr. Sebastian Pflugbeil ist deutscher Physiker und Bürgerrechtler. Nach der Tschernobyl-Katastrophe 1986 arbeitete er an einer Studie über Probleme der Kernenergiepolitik in der DDR mit. Er war Mitbegründer und Sprecher des Neuen Forums (NF) und ab Februar 1990 vorübergehend Minister ohne Geschäftsbereich der DDR. Er ist Mitglied der Internationalen Ökologischen Akademie und Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz. Er vertritt die Hypothese, dass der Leukämiecluster Elbmarsch auf einen Unfall bei illegalen Kernwaffen-Experimenten im September 1986 im GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht zurückzuführen sein könnte.


Markus Renner (Historiker)

rennerMarkus Renner, 37 Jahre, ist Historiker und arbeitet bei der Fraktion der LINKEN im Regionalverband Ruhr (RVR). Während seiner Jugend war er Mitglied der Falken, wo er im Bereich Antifaschismus aktiv wurde. Seit 2004 vertritt er DIE LINKE. im Rat der Stadt Essen und arbeitet dort im Jugendhilfeausschuss. Seine Schwerpunkte sind Kinder- und Jugendpolitik, Antifaschismus und die Kulturpolitik.


Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter (IPPNW)

richter

Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter hat Medizin, Philosophie und Psychologie studiert. Von 1959 bis 1962 war er Leiter des Psychoanalytischen Instituts in Berlin. 1962 wurde Richter auf den Lehrstuhl für Psychosomatik in Gießen berufen. Von 1973-1992 war Richter Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Psychosomatische Medizin in Gießen; von 1988 bis 1992 war er Mitglied im Board of Directors der Internationalen Foundation for the Survival and the Development of Humanity und von 1992 bis 2002 geschäftsführender Direktor des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main. Prof. Dr. Horst-Eberhard Richter ist Mitbegründer und Ehrenvorstandsmitglied der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW).


Prof. em. Dr. Werner Ruf (Universität Kassel)

ruf

Werner Ruf (Dr. phil.), Professor für Internationale und intergesellschaftliche Beziehungen und Außenpolitik; Geboren 1937 in Sigmaringen; 1957 Abitur in Radolfzell/Bodensee; Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Geschichte und Romanistik an den Universitäten Freiburg, Paris, Saarbrücken, Tunis; 1964-1972 (mit Unterbrechungen) wissenschaftlicher Assistent am Arnold-Bergstraesser-Institut für kulturwissenschaftliche Forschung, Freiburg, und Lehrbeauftragter an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; 1967 Promotion zum Dr. phil. in Freiburg mit der Dissertation "Der Burgibismus und die Außenpolitik des unabhängigen Tunesien" (veröffentlicht im Bertelsmann Universitätsverlag 1969). Rigorosum in den Fächern Politikwissenschaft, Geschichte, Romanistik; 1968/1969 Gastprofessur am Center for International Studies der New York University; 1971-1975 Gastprofessur an der Universität Aix-Marseille III und Leiter der Forschungsabteilung des Centre de Recherches et d'Etudes sur les Sociétés Méditerranéennes (CRESM), heute: Institut de Recherches et d'Etudes sur le Monde Arabe et Musulman (IREMAM), Aix-en-Provence; 1974-1982 Professor für Soziologie an der Universität Gesamthochschule Essen; 1982 Berufung zum Professor für Internationale und intergesellschaftliche Beziehungen und Außenpolitik an der Universität Kassel. Seit April 2003 im Ruhestand; 1974-1989 Leiter des Kurses "Mediterranean Studies" am Inter-University Centre for postgraduate studies, Dubrovnik; 1978-1994 Mitglied des Exekutiv-Komitees des IUC, Dubrovnik und mehrere Jahre dessen Stellvertretender Vorsitzender.


Michael Sailer (Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Institut e.V. Darmstadt)

sailerStudium der Technischen Chemie an der Technischen Universität Darmstadt, Diplom 1982. Seit 1975 Befassung mit verschiedenen Themen der Kernenergie. Seit 1980 beim Öko-Institut e.V. Dort Aufbau des Fachbereichs Nukleartechnik und Anlagensicherheit des Öko-Instituts e.V., Leitung des Fachbereiches bis 2009. Seit 1999 Mitglied der Geschäftsführung, seit Juli 2009 Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Instituts e.V. Seit 1980 überwiegend als Berater bzw. Gutachter im kerntechnischen Bereich, häufig als Sachverständiger nach § 20 AtG, tätig. Inhaltliche Schwerpunkte: Sicherheit von Kernkraftwerken und anderen kerntechnischen Anlagen, Entsorgung und Endlagerung radioaktiver Abfälle. Mitgliedschaft in Gremien: 1) seit 1999 Mitglied der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK), davon März 2002 bis März 2006 als RSK-Vorsitzender; 2) von 1999 bis 2008 Vorsitzender des RSK-Unterausschusses "Ver- und Entsorgung"; 3) seit 2008 Mitglied der Entsorgungskommission, derzeit ESK-Vorsitzender.


Paul Schäfer, MdB (Die Linke)

schaeferGeboren am 18. Januar 1949 in Mainz; ledig. 1959 bis 1967 Neusprachliches Gymnasium in Oppenheim/Rhein. 1967 Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. 1967 Studium der Politikwissenschaft und der Soziologie in Mainz und Marburg/Lahn, 1970 bis 1971 Hochschulreferent im Allgemeinen Studentenausschuss der Universität Marburg, 1971 bis 1972 Pressereferent im Studentischen Dachverband VDS, tätig in der Hochschulselbstverwaltung: Konvent und Senat der Universität Marburg, Gründungsbeirat der Gesamthochschule Kassel, 1978 Abschluss als Diplom-Soziologe. 1979 bis 1983 Beratungstätigkeit beim Vorstand des Bundes demokratischer Wissenschaftler, Studien zur Jugendsoziologie, Unterricht im Fach Gitarre. 1983 bis 1990 Redakteur der Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden" in Marburg und Bonn. 1991 bis 1994 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Katrin Fuchs (SPD), 1995 bis 1998 des Bundestagsabgeordneten Gerhard Zwerenz (PDS), 1998 bis 2002 Referent der PDS-Bundestagsfraktion im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik. Mitglied bei ver.di, des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi), des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), der Redaktion von "Wissenschaft und Frieden". Ehrenvorsitzender der Ausgleichssportgemeinschaft Universität Bonn und Mitglied des Fördervereins Romanische Kirchen Köln. 1970 bis 1988 Mitglied der DKP, 1993 bis 1999 der SPD, seit 2000 der PDS (ab 16. Juni 2007 DIE LINKE.), von Oktober 2004 bis April 2006 Mitglied des Parteivorstandes der PDS, von Mai 2003 bis Mai 2007 Landessprecher der Linkspartei. PDS in Nordrhein-Westfalen. Mitglied des Bundestages seit 2005.


Dieter Schermeier (Evangelischer Pfarrer i. R.)

schermeier

Pfr. i.R., geb. 1937, aktiv in der Essener Friedensbewegung;
ab 1978 verantwortlich für die zentralen Essener Friedensgottesdienste und Ostermarsch-Auftakt-Gottesdienste;
ab 1985 Politische Nachtgebete in der Kirche Billebrinkhöhe;
1987 Anstoß zu einer Friedenspartnerschaft mit einer sowjetischen Stadt, daraus folgend Partnerschaft mit Nishnij Nowgorod.


Dr. Sabine Schiffer (Leiterin des Instituts für Medienverantwortung)

schifferDr. phil. Sabine Schiffer, gründete und leitet seit 5 Jahren das Institut für Medienverantwortung (IMV) in Erlangen. Sie hat zum Islambild in deutschen Medien promoviert und führte dabei die Disziplinen Sprach-, Medien- und Islamwissenschaften sowie Psychologie zusammen. Sie arbeitet seit 15 Jahren als Medienpädagogin, und neben Vorträgen und Seminaren dienen etliche Publikationen der Analysen des IMV, um mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Schwerpunktthemen sind Diskriminierung durch Mediendarstellungen, Kriegspropaganda, kommerzielle und politische PR- und Lobbyarbeit, Gewaltverherrlichung und Medienerziehung. Einen breiten Raum nehmen Anstrengungen ein, vernachlässigte Themen sichtbarer zu machen – wobei sich der Anspruch von Medienverantwortung an Medienmacher und Mediennutzer gleichermaßen richtet.


Wolfgang Schlupp-Hauck (Friedenswerkstatt Mutlangen e.V.)

schlupp-hauckWolfgang Schlupp-Hauck ist Sozialarbeiter dipl. (FH) und freier Journalist. Er ist Vorsitzender der Friedenswerkstatt Mutlangen e.V., dort in der Pressehütte ist er Redakteur des Magazins "FreiRaum" – für eine Welt ohne Atomwaffen und die friedliche Nutzung des Weltraums. Er ist Mitglied im Beirat des Global Network Against Weapons and Nuclear Power in Space und ein Sprecher der Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei". Schwerpunkt seiner Arbeit sind Jugendaktionsreisen zu den Abrüstungskonferenzen bei der UNO und die Zusammenarbeit mit den Mayors for Peace. 2010 reist er mit seiner Frau auf einem Tandem bis nach Teheran. Die Konferenz in Essen bildet dafür den Auftakt für eine Vortour.


Horst Schmitthenner (Beauftragter des IG-Metall-Vorstands für das Verbindungsbüro Soziale Bewegungen)

schmitthenner

Maschinenschlosserlehre, Maschinenschlosser im Lehrbetrieb, ehrenamtliche Tätigkeit in der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung. Zweiter Bildungsweg (Hessenkolleg). Studium der Sozialwissenschaften. Ab 1971 Gewerkschaftssekretär, tätig als pädagogischer Mitarbeiter im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel; 1985 – 1989 1. Bevollmächtigter der IG Metall-Verwaltungsstelle Neuwied. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Industriegewerkschaft Metall von 1989 - 2003; Seit Sept. 2003 Beauftragter, IG Metall Verbindungsbüro soziale Bewegungen


Johannes Schnettler (Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi)

schnettlerGeb. 1953 in Eslohe im Sauerland, nach dem Abitur Zivildienst in einem Heim für jugendliche Spätaussiedler aus Polen. Studium der kath. Theologie in Bonn. Abschluss Diplom. Nach Referententätigkeiten bei der Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentengemeinden und der Katholischen Jungen Gemeinde Diözesanbeauftragter für die Beratung der Kriegsdienstverweigerer und Mitbegründer des Sozialen Dienstes für Frieden und Versöhnung im Bistum Aachen. Heute für das Bistum Aachen tätig in der Gemeindepastoral. Ehrenamtliches Engagement in der Initiative "Kirche von unten" mit der Verantwortung für die "Katholikentage von unten" 1982 in Düsseldorf, 1984 in München und 1986 in Aachen. Seit 1994 Vizepräsident der deutschen Sektion der Internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.


Thomas Carl Schwoerer (Bundessprecher der DFG-VK)

schwoererThomas Carl Schwoerer ist seit vier Jahren Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, seit über 35 Jahren aktives Mitglied der Gruppe Frankfurt, und in den späten 70ern Bundeszentralen-Sprecher der Selbstorganisation der Zivildienstleistenden. Er ist 52 Jahre alt, verheiratet und Vater einer 19jährigen Tochter. Geboren und die ersten vier Jahre verlebt in Brasilien, elf Jahre New York, seit 1972 in Frankfurt und das Examen als Dipl. Volkswirt mit der Übersetzung eines Standardwerks finanziert. Seit 24 Jahren tätig im Campus Verlag, seit 15 als Verleger. Campus ist der letzte konzernunabhängige Verlag für Wirtschaft und Gesellschaft mit Büchern und Hörbüchern über Wirtschaft, Politik und Sozialwissenschaften und AutorInnen wie Bettina Gaus, Judith Butler, Eric Chauvistré, Gwynne Dyer, Michael Hardt, Toni Negri, Claus Offe und Jeremy Rifkin.


Susi Snyder (IKV pax christi, Abolition 2000)

snyder

Susi Snyder stammt aus New York und arbeitet derzeit als Leiterin des Programms Nukleare Abrüstung für IKV Pax Christi sowie für den Globalen Rat der Kampagne Abolition 2000. Nachdem sie für das Shundahai Netzwerk, einer von indigenen Völkern geführten Organisation mit Sitz in Nevada (USA) tätig war, wirkte Susi Snyder zunächst als Direktorin des New Yorker UN-Büros der "Women's International League for Peace and Freedom (WILPF)" (Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), dann als Generalsekretärin der WILPF. In dieser Zeit bearbeitete sie unter der Aegide der Vereinten Nationen verschiedene Projekte zu nachhaltiger Entwicklung, Menschenrechten und Abrüstung.
Susi Snyder hat auf zahlreichen internationalen Konferenzen gesprochen und war im Jahr 2009 eine der ersten Repräsentantinnen der Zivilgesellschaft, die ein Statement auf der UN-Abrüstungskonferenz abgeben konnte. Darüber hinaus hat sie auf mehr als 40 Anhörungen der US-Regierung über Atomwaffen, Atomkraft und Atommüll referiert, auch gegenüber der Nationalen Akademie der Wissenschaften, der Kernkraft-Regulierungskommission und der Energiebehörde.
Im Jahr 2001 wurde Susi Snyder durch die Zeitung "Las Vegas City Life" als "Hero of Las Vegas" (Heldin von Las Vegas) ausgezeichnet.


Alyn Ware (Träger des alternativen Nobelpreises 2009, Neuseeland)

wareAlyn Ware, Neuseeland, erhielt 2009 den "alternativen Friedensnobelpreis" (Right Livelihood Award) "für sein bereits zwei Jahrzehnte andauerndes, effektives und kreatives Engagement und seine Initiativen, um Friedenserziehung zu fördern und eine atomwaffenfreie Welt zu verwirklichen". Er bereiste als mobiler Friedenserzieher Kindergärten, Grundschulen sowie Oberschulen und half bei der Entwicklung von Leitlinien für die Friedenserziehung. Seit den 1980er Jahren ist er aktiv für ein atomwaffenfreies Neuseeland; war er bei den UN in New York tätig und half bei der Schaffung eines Internationalen Strafgerichtshofs. War jahrelang Geschäftsführer der US-Sektion der Internationalen JuristInnen gegen Atomwaffen (IALANA) und ist Mitbegründer des globalen Netzwerkes für die Abschaffung aller Atomwaffen (Abolition 2000). Außerdem ist er Begründer und internationaler Koordinator des Parlamentarischen Netzwerks für Nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung (PNND).


Jenny Watson (PAIS, Niederlande)

watsonSie wurde 1961 in Bandung, Indonesien, geboren und emigrierte 1965 in die Niederlande. Jenny Watson lebt heute in Sittard. Ihr Aufgabenbereich ist die Zusammenarbeitung zwischen Friedensorganisationen. 2008 und 2009 organisierte sie Feste für den internationalen Friedenstag, die vor allem für Kinder gedacht waren. Seit 2009 führt Jenny Watson Friedensstunden in Schulen für Kinder von 10-12 Jahre durch.
"As peace is for all people, it might be important to make it more accessible to all people. We could try to make people more aware that a culture of peace is possible."


Uta Zapf (MdB und Ko-Präsidentin der Parlamentarier für nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung, PNND)

zapfUta Zapf, Mitglied der SPD seit 1972, seit 1990 Vorsitzende der Kommission Internationale Politik und Frieden beim SPD-Bezirksvorstand Hessen Süd. Von 1995 bis 2001 im SPD-Landesvorstand in Hessen. Seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1995 bis 1998 Sprecherin der Arbeitsgruppe Abrüstung und Rüstungskontrolle. Seit 1998 Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und stellv. Sprecherin der Fraktionsarbeitsgruppe Außenpolitik.


Andreas Zumach (Journalist und Publizist, Genf)

zumachAndreas Zumach ist Journalist und Publizist. Er gilt seit mehr als 15 Jahren als Experte auf den Gebieten des Völkerrechts, der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und als exzellenter Kenner internationaler Organisationen. Andreas Zumach arbeitet im "Palais des Nations“, dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf als Korrespondent für die »tageszeitung« (taz) und den Rundfunk.

Andreas Buro (* 15. August 1928 in Berlin) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und einer der führenden Persönlichkeiten der westeuropäischen Friedensbewegung seit den 1950er Jahren.

Er lehrte ab 1970 als Professor der Politologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Einer seiner Schwerpunkte liegt seit den 1990er Jahren in der Friedens- und Konfliktforschung, hierbei insbesondere der Erarbeitung von zivilen, also nicht-militärischen Lösungsstrategien bei internationalen Konflikten (Zivile Konfliktbearbeitung). Vor allem für seine Arbeit auf diesem Gebiet wurde ihm 2008 wenige Wochen nach der Vollendung seines 80. Lebensjahrs der Aachener Friedenspreis verliehen.

Des Weiteren gehört Buro seit seiner Emeritierung bis in die Gegenwart zum wissenschaftlichen Beirat der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) [1], einer Organisation, die 1985 den Friedensnobelpreis erhalten hat.

 

Träger

logo_dfgvk_x
Bundesverband
Landesverband NRW

logo_paxchristi_x
Deutsche Sektion
Bistum Essen

logo_ippnw_x
Deutschland
Regionalgruppe Essen
Ärzte für Frieden und
soziale Verantwortung NRW


logo_eff_x
Essener Friedensforum

Kooperation

vhs_logo_kl

lichtburg_logo_kl